Wie kamen Sie auf die Idee, Ihre Berufe zu kombinieren?

Für mich ergab sich das aus der Symbiose von Polizist und Pflegefachmann. Das Thema Sicherheit mit dem Thema Gesundheit kombiniert. In der Schweizer Armee gibt es z.B. auch die Funktion des Zugsanitäters. Dabei verbindet man auf ähnliche Weise zwei Funktionen miteinander und die Sinnhaftigkeit ist für Jeden nachvollziehbar.

Zum Thema Sicherheit: Was
beinhaltet dies?

Ich bin kein Bodyguard sondern ausgebildeter Polizist. Das beinhaltet unter anderem eine fundierte Ausbildung in Selbstverteidigung und Schiessen.

Während den 13 Jahren als Polizist im Frontdienst konnte ich zudem ein geübtes Auge für Gefahren entwickeln. Z.B. auffälliges Verhalten von Personen, von denen eine Gefahr für meinen Kunden ausgehen könnte oder Defizite bei Schliesssystemen von Immobilien. Der beste Weg in Zusammenhang mit Gefahren ist deren Vermeidung.

Aus Erfahrung kann ich sagen, dass insbesondere Wachsamkeit und Bereitschaft von einer möglichen Täterschaft wahrgenommen werden und die meisten Konflikte dadurch nicht entstehen lässt.

Welches sind Ihre Fähigkeiten im Bereich Pflege?

Ich habe hier breite Erfahrungen im Bereich der Akutpflege. Das umfasst die Körperpflege, medikamentöse Therapie, Verbandstechnik bis hin zur Kardio-pulmonalen Reanimation. Veränderungen am Menschen kann ich wahrnehmen und basierend auf Fachwissen und Erfahrung Schlüsse daraus ziehen. Bei entstehenden Risiken bin ich in der Lage, mit anderen medizinischen Fachpersonen (Physiotherapie, Ärzten etc.) zielgerichtete Lösungen zu finden. Auch den Beizug von weiterem qualifizierten Pflegepersonal kann ich anbieten.

Im Bereich der Pflege von betagten Menschen habe ich jahrelange Erfahrung. Hier stehen Probleme wie körperliche Beeinträchtigungen, demenzielle Erkrankungsformen und die Begleitung bei Themen der Vergänglichkeit oft im Vordergrund.

Was können Sie zu Ihrer bisherigen Kundschaft sagen?

Meine bisherige Kundschaft umfasste bis anhin Persönlichkeiten mit einem gehobenen Status, die den persönlichen Kontakt mit mir und meine Fachkenntnisse zu schätzen wussten. Wenn man so nahe mit einem Menschen unterwegs ist, kommt man auch mit dessen Umfeld in engen Kontakt. Das empfand ich immer als sehr bereichernd.

Meine Kunden waren bis anhin Persönlichkeiten, die eine persönliche Betreuung durch mich schätzen und sich nicht mit der sinkenden Pflegequalität zufrieden geben wollen. Ich will mich mit meinem Angebot klar von den üblichen Spitexleistungen abgrenzen und z.B. auch die Betreuung bei Auslandreisen anbieten.

Meine Kunden wünschen sich einen professionellen Mehrwert und schätzen die Vielseitigkeit meiner Fähigkeiten sowie die Spontanität und Kreativität bei der Problemlösung. Absolute Diskretion und Vertrauenswürdigkeit sind integrale Bestandteile meines Services, welche meine Kunden ebenfalls zu schätzen wissen.

Was fasziniert Sie an der Pflege?

Es ist ein grosses Privileg, wenn ein Kunde mir in Bezug auf seine Gesundheit sein Vertrauen schenkt. Das angestrebte Ziel meiner Tätigkeit ist Wohlbefinden. Die Vielseitigkeit der Pflege in meinem spezifischen Segment macht sie so spannend. Mal ist Singen angesagt, mal ein tiefgehendes Gespräch über Gott und die Welt, mal eine wohltuende Fussmassage oder eine mit Finesse gekochte Mahlzeit.

Die positive Wirkung meines Schaffens beim Kunden ist mein Anspruch. Nach dem Einklang von Körper, Seele und Geist zu streben.